42 Taliban bei Kämpfen in Süd-Waziristan getötet

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Zwei Wochen nach Beginn der Großoffensive gegen die radikal-islamischen Taliban im Nordwesten Pakistans haben die Regierungstruppen weitere Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Wie die Armee mitteilte, wurden bei Gefechten im Stammesgebiet Süd-Waziristan am Wochenende mindestens 42 Aufständische und 2 Soldaten getötet. Besonders heftige Kämpfe habe es vor der Einnahme der Region Karama gegeben.
Die Region Karama gilt als Hochburg usbekischer Extremisten, die an der Seite der paschtunischem Taliban kämpfen. Bei einem Bombenanschlag in der nördlich von Waziristan gelegenen Khyber-Stammesregion wurden am Samstag zudem sieben Soldaten getötet und zehn weitere verletzt. Wie ein Behördensprecher mitteilte, detonierte der am Straßenrand vergrabene Sprengsatz, als die Soldaten die Stelle mit ihrem Fahrzeug passierten. In der Region um den strategisch wichtigen Khyber-Pass greifen Aufständische auch immer wieder NATO-Nachschubkonvois auf dem Weg nach Afghanistan an.
In Süd-Waziristan hatte die Armee Mitte Oktober eine Großoffensive gegen die Taliban von Extremisten-Chef Hakimullah Mehsud sowie mit ihnen verbündete El-Kaida-Terroristen gestartet. Daran sind mehr als 30.000 Soldaten beteiligt. Den Truppen stehen etwa 15.000 Extremisten gegenüber. Nach offiziellen Angaben starben bisher mehr als 330 Taliban und 36 Soldaten. Eine unabhängige Bestätigung für die Opferzahlen und den Verlauf der Militäroperation gibt es nicht.
In den pakistanischen Stammesgebieten ist eine Mädchenschule in die Luft gesprengt worden. Die Schule im Dorf Kari Gar im Bezirk Khyber ist am Sonntag durch zwei Explosionen völlig zerstört worden. Einige Anrainer wurden verletzt. In der an Afghanistan angrenzenden Nordwestprovinz wurden in den vergangenen Jahren Hunderte Schulen, insbesondere für Mädchen, durch Anschläge zerstört.













