Leitner mit 93 Prozent als SPNÖ-Chef bestätigt

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LHStv. Sepp Leitner ist am Samstag beim 40. Parteitag der SPÖ Niederösterreich in Wieselburg mit 93,13 Prozent als Landesvorsitzender bestätigt worden. Die Zustimmung für ihn ist damit etwas geringer gewesen als vor 17 Monaten. Bei seiner ersten Wahl am 30. Mai 2008 hatte Leitner 97,96 Prozent erhalten. Er freute sich dennoch über ein "höchstprozentiges Ergebnis" und eine "großartige Zustimmung".
In seinem Referat hatte Leitner mit Aussagen zum Thema Integration und zur FPÖ aufhorchen lassen. Sprache sei eine "wesentliche Schnittstelle". Daher des SPNÖ-Chefs Appell an jene, die "Teil unserer Gesellschaft" sein wollten: "Lernt Deutsch." Das sei die Grundlage, um wirklich aktiv Integration zu betreiben. Österreich sei auch "kein klassisches Zuwanderungsland mehr". Er sage Ja zum Zusammenleben, Verstehen und zum Austausch der Kulturen, was jedoch keine Einbahnstraße sein dürfe und könne. Die Hausordnung sei der österreichische Rechtsstaat mit Rechten und Pflichten, an die sich alle zu halten hätten.
Er verurteile auch keine einzige demokratische Partei im Land, betonte Leitner. Parteien seien so zu akzeptieren, wie sie seien. Auch wenn er mit Menschen wie Heinz-Christian Strache, der eine "Pippn" sei, nichts zu tun haben wolle.
SPÖ-Chef Bundeskanzler Werner Faymann zeigte sich in Wieselburg vor etwa 2.000 Menschen stolz, dass die Landesorganisation NÖ "so stark organisiert" sei. Er strich in seiner Rede die Solidarität als Stärke der Sozialdemokratie hervor.
Neben dem Kanzler waren u.a. auch die Minister Heinisch-Hosek (wurde zu einer Stellvertreterin Leitners gewählt) und Hundstorfer, Klubobmann Cap sowie Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nach Wieselburg gekommen.












