Hahn gegen Treffen mit "irgendwelchen Studenten"

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Wissenschaftsminister Hahn lehnt Treffen mit "irgendwelchen Studentengruppen" ab und wird auch nicht von Studenten besetzte Räumlichkeiten an der Universität Wien besuchen, wie von Studentenseite mehrfach gefordert. "Es handelt sich immer noch um eine Besetzung, ich möchte diesen Unrechtszustand nicht durch meine Anwesenheit in irgend einer Weise legitimieren", so Hahn am Donnerstag.
Sehr wohl sei er bereit, mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) in Verhandlungen zu treten, diese sei die legitime Vertretung aller Studenten, betonte der Minister. Für Nachmittag wurde ein Treffen zwischen Hahn und der ÖH-Spitze vereinbart. Der Ressortchef dämpfte aber allzu große Hoffnungen. Es gebe in den Standpunkten "auch fundamentale Unterschiede", es könne nicht immer eine gemeinsame Meinung gefunden werden.
Der Vize-Rektor der Linzer Johannes Kepler Universität, Herbert Kalb, will unterdessen das Gespräch mit jenen Studenten suchen, die seit Dienstagmittag den Hörsaal 1 der Uni besetzt halten. Eine Teilnehmerin kündigte an, dass Kalb gegen 13.00 Uhr in den Hörsaal kommen werde. Man werde ihm dann den Forderungskatalog überreichen, hieß es vonseiten der Besetzer, die bereits die zweite Nacht in der Uni verbracht haben.
U.a. fordern sie Gender-Gerechtigkeit, Bildung statt Ausbildung und Demokratisierung. In einem Plenum soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Von der immer lauter werdenden Kritik wollen sich die Belagerer aber nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil: Sie werben um weitere Studenten, die den Hörsaal für Lehrveranstaltungen blockieren, mittels Flugzetteln und via facebook. Mit den selben Mitteln wollen die Kritiker Stimmung machen. Sie fordern den Abzug der Protestierenden, damit der Lehrbetrieb ungestört fortgesetzt werden kann.













