Iran mit Bereitschaft zu IAEO-Vorschlag

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Der Iran hat am Donnerstag seine Antwort auf einen Kompromissvorschlag zur Anreicherung iranischen Urans im Ausland vorgelegt. Ob Teheran den Vorschlag der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) annimmt, blieb aber genauso unklar wie der genaue Inhalt. Der iranische Gesandte Teherans bei der IAEO in Wien, Ali Asghar Soltanieh, sagte der Agentur ISNA, dass Teheran positiv zu dem Vorschlag stehe.
Es werden aber einige "wichtige technische und wirtschaftliche" Änderungen verlange, so Soltanieh. Die IAEO bestätigte den Erhalt eines iranischen Vorschlags am Donnerstagnachmittag. Laut Reuters erklärte IAEO-Chef ElBaradei, dass Beratungen mit Teheran aufgenommen wurden. Er drückte seine Hoffnung auf ein baldiges Abkommen aus.
Der Kompromiss sieht die kontrollierte Anreicherung eines Großteils des iranischen Urans in Russland vor. Inwieweit der Iran aber in seiner Antwort den Export seines Urans akzeptiert oder einfach nur neues kaufen will, wurde in einem Interview mit Soltanieh nicht klar.
Auch der iranische Präsident Ahmadinejad hatte am Donnerstag einen Kompromissvorschlag im Atomstreit grundsätzlich begrüßt, aber keine Details zur iranischen Ansicht dazu bekannt gegeben. Im Atomstreit mit dem Westen ist nach den Worten des iranischen Präsidenten die Zeit reif für eine internationale Zusammenarbeit. Da das Ausland seine Politik von "Konfrontation in Kooperation" umgewandelt habe, sei er zu einem Abkommen bereit, sagte Ahmadinejad.












