Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 22:24 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Koalition in Athen sucht weiter Weg aus Krise Flüchtlingszahl auf höchstem Stand seit 18 Jahren Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Koalition in Athen sucht weiter Weg aus Krise Flüchtlingszahl auf höchstem Stand seit 18 Jahren
Zuletzt aktualisiert: 28.10.2009 um 15:16 UhrKommentare

Grasser: Buwog-Vorwürfe "politischer Racheakt"

Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, gegen den die Staatsanwaltschaft in der Buwog-Affäre wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch ermittelt, sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne.

Foto © AP

"Das ist, anders kann ich es mir nicht erklären, ein politisch motivierter Racheakt beziehungsweise ein politisch versuchter Rufmord an mir", sagte Grasser in einem Interview mit der deutschen Illustrierten "Bunte" laut Vorausmeldung.

Laut Grasser herrscht bei einigen Politikern offenbar Angst, dass er wieder die politische Bühne betrete. "Vielleicht haben manche in der Politik Angst, dass ich wieder zurückkommen könnte, und versuchten nun alles, um das zu vereiteln", so der Ex-Finanzminister der früheren Regierung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V). Er sei schon oft angezeigt worden. Es sei ihm eigentlich ziemlich egal, "weil ich genau weiß, dass nichts rauskommen kann bei dieser ganzen Geschichte". Grasser hatte bereits zuvor gesagt, er habe ein "supersauberes, reines Gewissen".

Grasser outet sich in der "Bunten" als Fan eines deutschen Ministers: Er bewundere Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), dessen Karriere ihn stark an seine eigene erinnere. "Auch weil er so atypisch und kometenhaft in Windeseile diese Popularität erreicht hat, die ihn zur Ausnahmeerscheinung gemacht hat...". Guttenberg müsse aufpassen, dass ihm nicht das gleiche passiere wie ihm selbst. Guttenberg übernimmt in der neuen deutschen Regierung das Verteidigungsressort, in der alten Koalition war er Wirtschaftsminister.

Bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geht es um die Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften im Jahr 2004. Wegen einer vom knapp siegreichen Bieter Immofinanz gezahlten 9,6 Mio.-Euro-Provision an die Berater Peter Hochegger und den Ex-FPÖ-Politiker und Grasser-Trauzeugen Walter Meischberger haben diese Selbstanzeige beim Finanzamt erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt u.a. wegen Verdachts auf Untreue gegen Hochegger und Meischberger und wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch und Bruch des Amtsgeheimnisses gegen Grasser. Dieser wurde von seinem ehemaligen Mitarbeiter Michael Ramprecht schwer belastet, der Deal sei ein "abgekartetes Spiel" gewesen. Grasser weist alle Vorwürfe zurück, für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.


KLEINE.tv

Obama bei Gauk

Der mächtigste Mann der Welt ist heute in Berlin – Begonnen hat der Besu...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Barack Obama am Brandenburger Tor 

Barack Obama am Brandenburger Tor

 

Kroatien tritt EU bei

AP

Am 1. Juli 2013 tritt Kroatien als insgesamt 28. Land der Europäischen Union teil. Hintergründe und Informationen zur EU-Mitgliedschaft der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik.



Griechenland in der Krise

Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang