Akademie der bildenden Künste besetzt

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Der Betrieb an der Akademie der Bildenden Künste in Wien steht vorübergehend still. Vertreter von Österreichischer HochschülerInnenschaft und Senat haben am Dienstag einen Generalstreik verkündet und die Säulenhalle des Baus am Schillerplatz besetzt. Der Protest richtet sich gegen die Umstellung der Ausbildung auf die Bologna-Struktur (Bachelor, Master, PhD) und die Abschaffung von Studien.
Die Aktion soll zumindest bis Donnerstag dauern, wenn die Leistungsvereinbarungsverhandlungen zwischen Rektorat und Wissenschaftsministerium stattfinden. Die am Montagnachmittag in einer Vollversammlung beschlossenen Maßnahmen werden vom Uni-Senat unterstützt, wie dessen stellvertretende Vorsitzende Buchmann betonte. Diese forderte von Akademie-Rektor Schmidt-Wulffen, dass "nichts anderes" als der zwischen Rektorat und Uni-Vertretern "über Jahre hinweg" ausverhandelte Entwicklungsplan Basis für die Gespräche zwischen Rektorat und Wissenschaftsministerium sein dürfte.
Noch am Dienstag werde ein Komitee, das auch die Besetzung durchführe, mit dem Rektorat in Verhandlungen treten, sagte ÖH-Vertreterin Pfingstl zur APA. Konkret fordern Studentenvertreter und Lehrende von Schmidt-Wulffen, bei den Leistungsvereinbarungen "die Position der Akademie zu vertreten und nicht seine Privatansichten" sowie die Aufrechterhaltung aller bestehenden Diplomstudien. In einer Petition sprechen sie sich außerdem für die bedingungslose Abschaffung von Studiengebühren, von Wissensbilanzen und Leistungsvereinbarungen sowie gegen die "Degradierung der Universitäten und Schulen zu arbeitsmarktorientierten Ausbildungsstätten" aus.
Schmidt-Wulffen reagierte gegenüber der APA gelassen. Er gehe davon aus, dass in den Theoriefächern und der Architektur der Lehrbetrieb am Mittwoch wieder aufgenommen werde, sagte er.












