Iran will auch bei Zulieferung aus Ausland weiter Uran anreichern
Der Iran will seine Aktivitäten zur Urananreicherung auch dann nicht stoppen, wenn das Land nuklearen Brennstoff für seinen Reaktor in Teheran aus dem Ausland erhält.

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"Nuklearen Brennstoff vom Ausland zu kaufen, bedeutet nicht, dass der Iran seine Aktivitäten zur Urananreicherung innerhalb des Landes stoppen wird", erklärte Ali Shirzadian, Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, laut amtlicher Nachrichtenagentur IRNA am Montag.
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) veranstaltet am heutigen Montag eine Gesprächsrunde über die geplante Anreicherung iranischer Uran-Vorräte im Ausland. Vertreter des Iran, der USA, Frankreichs und Russlands treffen sich am IAEO-Sitz in Wien, um die Einzelheiten einer entsprechenden Übereinkunft von Anfang Oktober auszuhandeln.
Teheran hatte sich bei Gesprächen in Genf grundsätzlich dazu bereiterklärt, das Uran für einen Forschungsreaktor von Russland aufbereiten zu lassen. Frankreich würde das auf rund 20 Prozent angereicherte Uran anschließend so weiterverarbeiten, dass es in dem iranischen Reaktor für medizinische Forschung genutzt werden kann. Während der Iran die zivile Ausrichtung seines Nuklearprogramms betont, werfen westliche Staaten Teheran seit Jahren Planungen für den Bau einer Atombombe vor.












