Faymann fehlt bei "Haus der EU"-Eröffnung

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Bundeskanzler Faymann wird der Eröffnung des Hauses der Europäischen Union in der Wiener Innenstadt am Freitag nicht beiwohnen. "Es war terminlich nicht möglich", erklärte seine Sprecherin sein Fernbleiben von der prominent besetzten Feierlichkeit am Standort der ehemaligen ÖGB-Zentrale. Neben Kommissionspräsident Barroso werden EU-Parlamentspräsident Buzek und Bundespräsident Fischer erwartet.
Die Regierung ist mit Vizekanzler und ÖVP-Chef Pröll und Außenminister Spindelegger vertreten. Als große Themen der Unterredungen der Regierung mit der EU-Spitze in Wien gelten weiterhin die Kommissarsfrage und der blockierte EU-Reformvertrag. Faymann habe "Barroso bereits gestern getroffen und kommt mit Buzek heute zusammen", meinte die Kanzlersprecherin.
Der SPÖ-Chef hat jüngst seine alte Forderung nach einer nationalen Volksabstimmung über neue EU-Verträge wieder aufgewärmt. Sollte der Lissabon-Vertrag nach der Ratifizierung in 26 der 27 EU-Staaten doch noch an Tschechien scheitern, wo Präsident Vaclav Klaus neue Bedingungen für seine Unterschrift gestellt hat, solle auch in Österreich das Volk zu Wort kommen, forderte Faymann vorige Woche in der Gratis-Zeitung "Heute".













