Pensionisten fordern mehr Geld

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Die Diskussion um die Pensionserhöhung für das kommende Jahr hat am Donnerstag die Vollversammlung des österreichischen Seniorenrats geprägt. Die Ober-Pensionisten Blecha und Khol forderten einmal mehr eine entsprechende Anpassung der Pensionen über der Inflationsrate, Finanzminister Pröll und Sozialminister Hundstorfer wollten hingegen weiter nichts versprechen außer "fairen Verhandlungen".
Blecha pochte wieder darauf, dass es eine Anpassung gemäß dem Pensionistenpreisindex geben müsste, der bei 1,9 Prozent liegt und nicht nach dem normalen Verbraucherpreisindex, der in der relevanten Periode mit 1,5 Prozent berechnet wurde. Verständnis ortet der SPÖ-Pensionistenchef für dieses Anliegen auch bei der Jugend: "Wer uns auseinander dividieren will, wird auf Granit beißen."
ÖVP-Seniorenbundobmann Khol warb ebenfalls neuerlich um eine höhere Anpassung, als sie von der Regierung aktuell vorgesehen wird. Hart ins Gericht ging er mit jenen, die sich für eine Null-Runde ausgesprochen hätten. Das seien diese, die in ihren eigenen Branchen Null-Lohn-Runden einführen wollten.
Zumindest diese Gefahr droht den Senioren nicht: "Die Verhandlungen beginnen nicht bei null", versicherte Sozialminister Hundstorfer. Entsprechende Forderungen bezeichnete er als "Unverfrorenheit".
Ganz einig war man sich bei der Versammlung im Plenarsaal des Nationalrats, dass mediale Verunglimpfungen der Pensionisten wie "graue Gefahr" oder "Kukident-Generation" nicht salonfähig werden dürften. Bundespräsident Fischer sprach von einer "völlig inakzeptablen Ausdrucksweise". Dies sei "kein Umgangston". Bundeskanzler Faymann mahnte einen respektvollen Umgang miteinander ein.












