Ackerl nun geschäftsführender SPÖ-OÖ-Vorsitzender

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Die SPÖ Oberösterreich hat nach dem Rücktritt ihres Vorsitzenden Erich Haider in der Folge des Debakels bei der Landtagswahl Josef Ackerl als geschäftsführenden Vorsitzenden bestellt. Ackerl berichtete, in der geheimen Abstimmung von 50 Mitgliedern des Landesparteivorstandes habe es für ihn 47 Ja-, zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung gegeben.
"Wer das Vertrauen in mich in früheren Zeiten kennt, weiß, dass das immer hervorragende Quoren gewesen wären. Jetzt sind sie es", sagte Ackerl selbstironisch dazu. Im Landesparteivorstand seien Haiders Leistungen ausdrücklich gewürdigt worden. Weil sich auch der bisherige Geschäftsführer Christian Denkmaier anderen Herausforderungen stellen will, sind als seine Nachfolger der bisherige Büroleiter von Haider in der Landesregierung Christian Horner und der Landesgeschäftsführer der Kinderfreunde Roland Schwandner ernannt worden.
Weiters wurde beschlossen, dass das von der SPÖ gestellte Regierungsteam aus ihm und Hermann Kepplinger bestehen soll. Ackerl fügte hinzu, sie beide wollten ihre bisherigen Ressorts Soziales und Gemeinden beziehungsweise Wohnbau behalten. Man sei aber gesprächsbereit, wenn andere Vorschläge gemacht würden. Klubobmann bleibt Karl Frais, für den eine weibliche Stellvertreterin und ein männlicher Stellvertreter vorgesehen sind. Gerda Weichsler-Hauer wird erneut als Zweite Landtagspräsidentin nominiert. Für die Besetzung der SPÖ-Mandate im Landtag seien sechs Frauen und acht Männer vorgesehen, so Ackerl. Angestrebt werde schließlich eine Parität.
Zum bevorstehenden Reformprozess in inhaltlicher, personeller und organisatorischer Hinsicht kündigte er an, die SPÖ sollte eine Partei der Generationen, der solidarischen Menschen sein. Unter anderem werde es um Themen wie Mindestsicherung, Pensionen und Entlohnung von jungen Arbeitnehmern gehen.












