Ein roter Grande scheitert
Erich Haider steht vor dem Rücktritt als SPÖ-Chef.

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Der "rote Haider" ist vom Sieger zum Verlierer geworden. 2003 hatte er die ÖVP mit einem Plus von elf Prozent das Fürchten gelehrt, am Wahlsonntag setzte es ein exorbitantes Minus. Damit ist der Aufstieg des Sozialdemokraten, der wie wenige in seiner Partei populistische Methoden nicht scheut, wahrscheinlich endgültig gestoppt. Haider selbst kündigte an, dass er heute dem Landesparteivorstand der SPÖ die Vertrauensfrage stellen werde.
Für ihn trägt die Landespartei die Verantwortung für die Niederlage. Dass die Bundespartei erklärte, es gebe Ursachen, die "über das Lokale hinaus" reichten, wird ihm guttun. Das SPÖ-Abschneiden in Oberösterreich hat viele Facetten. Bei den Jungen ist die SPÖ nur noch viertstärkste Partei, bei den Alten hingegen kreuzt eine Mehrheit die Sozialdemokraten an.













