Wahlkampf-Finale in Oberösterreich

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In Oberösterreich ist am Samstag mit der SPÖ-Abschlussveranstaltung der Wahlkampf offiziell zu Ende gegangen. Am Sonntag sind 1,1 Millionen Menschen aufgerufen, einen neuen Landtag, Gemeinderäte und Bürgermeister zu wählen. Der SPÖ drohen Verluste, die FPÖ kann mit Zugewinnen rechnen. Die ÖVP dürfte den ersten Platz halten und die Grünen müssen um den Wiedereinzug in die Landesregierung zittern.
Als letzte haben die Sozialdemokraten ihren Wahlkampf abgeschlossen. Spitzenkandidat Erich Haider warnte vor geschätzten 2.000 Menschen im ÖVP-dominierten Ried im Innkreis neuerlich vor einem "Ausverkauf" des Landes und zeigte sich allen Umfragen zum Trotz optimistisch, den ersten Platz zu erobern. Knappe Unterstützung bekam er von Bundeskanzler SPÖ-Vorsitzendem Faymann, der in einer zehnminütigen Rede ungebremste Spekulationen verurteilte.
Die FPÖ feierte ihren Abschluss Freitagabend in einem Bierzelt auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände mit von ihr gewohnten Attacken gegen Ausländer. Für Aufregung sorgten Kappen mit der Aufschrift "HC mach mir ein Kind, dass nicht alle von die Ausländer sind", die unter den Gästen verteilt wurden. Die Kappen, die laut FPÖ eine Störaktion waren, wurden schnell wieder eingesammelt.
Grüne und ÖVP hatten ihre Schlussveranstaltungen schon am Donnerstag zelebriert. Die Volkspartei veranstaltete eine Riesenparty auf dem Hauptplatz mit rund 15.000 Zuschauern. Landeshauptmann Pühringer warnte dabei neuerlich vor Rot-Blau. Vor drohenden Koalitionen gewarnt wurden die Wähler auch von den Grünen, diese befürchten ihrerseits Blau mit Schwarz oder Rot. Angesichts dieser Koalitionsspiele versuchte sich das BZÖ als einzige Opposition- und Kontrollpartei zu positionieren.












