Obama bekräftigt Entschlossenheit beim Klimaschutz

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US-Präsident Obama hat der internationalen Gemeinschaft maßgebliche Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel zugesichert. Die USA seien ein ernstzunehmender Partner beim Klimaschutz, sagte Obama am Dienstag bei dem Gipfeltreffen mit rund 100 Staats- und Regierungschef. Das Treffen soll den Weg ebnen für den Abschluss eines Folgeabkommens für das Kyoto-Protokoll 1997 im Dezember in Kopenhagen.
"Der Weg ist hart. Und wir haben nicht mehr viel Zeit dafür", sagte Obama. Die USA würden ihrer Verantwortung gegenüber künftigen Generationen gerecht werden. Seine Regierung habe bereits jetzt mehr Geld in erneuerbare Energien investiert als alle ihre Vorgänger. In der Vergangenheit habe sein Land zu langsam auf den Klimawandel reagiert, räumte der US-Präsident ein.
Der chinesische Präsident Hu Jintao stellte Pläne zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von CO2-Emissionen vor. China werde bis 2020 rund 15 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen.
Ähnliche Zusagen vor allem zur Energieeffizienz wurden von Indien erwartet, das auch seine Wälder stärker schützen will. Der neue japanische Ministerpräsident Hatoyama sagte, sein Land werde sich bis 2020 um eine CO2-Reduzierung um 25 Prozent im Vergleich zu 1990 bemühen.
Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon drückte beim Klimaschutz aufs Tempo. Ein Scheitern in Kopenhagen wäre "moralisch unverzeihlich, wirtschaftlich kurzsichtig und politisch unklug", sagte er zur Eröffnung der New Yorker Konferenz.
China und die USA sind jeweils für rund 20 Prozent des Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich, was die Nutzung von Kohle, Erdgas oder Öl angeht. Die Europäische Union folgt mit 14 Prozent, Russland und China mit jeweils fünf Prozent. Das Kyoto-Protokoll läuft 2012 aus. Bisher lehnen aber sowohl China als auch Indien konkrete Verpflichtungen ab. Sie verweisen darauf, dass auch die USA bisher zu keinen Zusagen bereit seien.













