FPÖ-Wandertag auf Ulrichsberg ohne Zwischenfälle

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Ohne gröbere Zwischenfälle ist am Sonntag der Wandertag der Kärntner FPÖ auf den Ulrichsberg samt Kranzniederlegung beim umstrittenen Kriegsheimkehrerdenkmal zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen etwa 150 Personen teil, dazu gesellten sich etwa 60 Gegendemonstranten. Bis auf eine kleine Rangelei zwischen Demonstranten und einigen Exponenten der rechten Szene verlief die Veranstaltung ruhig.
Das eigentliche Ulrichsbergtreffen war vor wenigen Wochen abgesagt worden, nachdem bekanntgeworden war, dass ein Mitglied der Ulrichsberggemeinschaft im Internet mit Nazi-Devotionalien gehandelt haben soll. Daraufhin kündigte die FPÖ eine Kranzniederlegung an. Landesparteichef Jannach und Ex-Landtagsabgeordneter Schwager trugen das Blumengesteck auf den Berg. Die beiden waren auch die einzigen, die den direkten Weg durch die Gegendemonstrantengruppe wählten. Alle übrigen "Wanderer" wichen der Demonstration über einen Schleichweg aus.
Ob der FPÖ-Wandertag im kommenden Jahr wieder stattfinden wird, ist offen. "Wir werden das eingehend beraten", sagte Schwager gegenüber der APA. Erst werde abgewartet, ob die Ulrichsberggemeinschaft wieder aktiv wird, sagte der FPÖ-Politiker.












