US-Truppen töteten Al-Kaida-Führer in Somalia
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen hochrangiger Aktivisten des Terrornetzwerks Al-Kaida in Somalia getötet. Der aus Kenia stammende Terrorverdächtige Saleh Ali Saleh Nabhan (28) sei am Montag bei einem Einsatz der US-Armee im Süden Somalias getötet worden, hieß es im US-Verteidigungsministerium in Washington.
Nabhan wurde vor allem wegen eines Bombenanschlags auf ein vor allem von israelischen Touristen besuchtes Hotel an der kenianischen Küste im Jahr 2002 gesucht. Auch am Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Nairobi, bei dem 1998 fast 250 Menschen getötet wurden, soll er beteiligt gewesen sein. Die US-Behörden sprechen von einem der meistgesuchten Terroristen in Ostafrika.
US-Soldaten hätten am Montag von einem Hubschrauber aus das Auto des aus Kenia stammenden Mannes in Südsomalia beschossen, berichtet Fox News unter Berufung auf Informationen aus Militärkreisen. Es hieß, die Spezialeinheiten seien von einem Militärboot aus gestartet. In den vergangenen Jahren gab es wiederholt US-Luftangriffe auf die Häuser von Führern der Islamisten.












