Verfassungsschutzrechtler über Islamisten in Österreich besorgt
Islamische Fundamentalisten, die sich in Terror-Camps ausbilden lassen, gibt es auch in Österreich. Rechtlich habe man gegen sie kaum eine Handhabe.

Foto © APDer Leitr des Verfassungsschutzamtes, Peter Grindling
Der Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Peter Gridling, zeigt sich im Interview mit der "Presse am Sonntag" besorgt über in Österreich lebende islamische Fundamentalisten, die sich in ausländischen Terror-Camps ausbilden lassen. Das BVT habe bereits mehrere derartige Fälle angezeigt, aufgrund der Gesetzeslage habe man aber wenig Handhabe gegen solche Menschen.
"Diese Personen stellen einfach ein Risiko dar, wenn sie nach Österreich zurückkommen. Die Kontakte, die sie in den Terror-Camps gewinnen, pflegen sie auch weiter", so Gridling. Überhaupt diagnostiziert der BVT-Chef eine steigende Zahl an "radikalisierten Personen" in der Islamisten-Szene im Land: Auch die Anwesenheit von "Schläfern", also Agenten oder Informaten, die sich in eine Organisation einschleichen, in Österreich sei nicht auszuschließen













