Kirkuk-Konflikt: Fünf irakische Polizisten getötet
Bei einem Angriff auf einen Checkpoint in der von den Kurden beanspruchten nordirakischen Vielvölkerstadt Kirkuk sind fünf Polizisten getötet worden. Wie am Samstag aus Sicherheitskreisen verlautete, hatte eine Gruppe Angreifer am Vorabend das Feuer auf die Beamten eröffnet. Bevor sie flüchteten, setzten die Angreifer noch zwei der Leichen in Brand, hieß es.
Ein Ende Juni vom kurdischen Regionalparlament in Arbil angenommener Verfassungsentwurf spricht mehrere bisher außerhalb des Kurdengebiets liegende Gebiete der Autonomieregion zu, darunter die multiethnische Erdölmetropole Kirkuk. Der kurdische Autonomiechef Massud Barzani will nach eigenen Angaben hinsichtlich des kurdischen Anspruchs auf das ölreiche Gebiet keine Kompromisse eingehen. Die Türkei und der Iran befürchten, dass eine kurdische Kontrolle über die Kirkuk-Region zum Entstehen eines auch wirtschaftlich lebensfähigen kurdischen Separatstaates führt. Immer wieder kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen kurdischen, arabischen und turkmenischen Einwohnern Kirkuks.















