Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 11:19 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Nordkorea feuerte Kurzstreckenraketen ins Meer Grünes Licht für Homo-Ehe in Frankreich Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Nordkorea feuerte Kurzstreckenraketen ins Meer Grünes Licht für Homo-Ehe in Frankreich
Zuletzt aktualisiert: 10.09.2009 um 12:53 UhrKommentare

Pünktlich zum Schulbeginn: Schmied unter Beschuss

In Inseraten wirbt die Ministerin für ihre geplante Schulreform. AHS-Lehrervertreter sprechen von Selbstdarstellung und Geldverschwendung.

Schwierige Zeiten für die Unterrichtsministerin

Foto © APASchwierige Zeiten für die Unterrichtsministerin

Die ÖPU wirft Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) vor, "Selbstdarstellung" zu betreiben und fordert sie auf, "diese Verschwendung von Geldern, die für das Unterrichtswesen gedacht sind und die Sie den Schulen vorenthalten, unverzüglich einzustellen".

"Hunderttausende Euro"

"Sie haben alleine in den letzten vier Tagen hunderttausende Euro an Medien gezahlt, um in einer noch nie dagewesenen Flut von Inseraten Selbstdarstellung zu betreiben", heißt es in dem Brief. Gleichzeitig fordert die ÖPU von Schmied, die Klassenschülerhöchstzahl von 25 Kindern tatsächlich umzusetzen, für die Förderung und Forderung der Schüler die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen an den Schulen zu sorgen. "Dafür sind nämlich die Steuergelder gedacht, die Ihrem Ressort zur Verfügung stehen", schreiben u.a. ÖPU-Vorsitzender Gerhard Riegler und AHS-Lehrergewerkschafterin Eva Scholik (Fraktion Christlicher Gewerkschafter, FCG).

Unabhängig von diesen Vorwürfen betonte Schmied in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ im Zusammenhang mit Inseraten des Unterrichtsministeriums zum Schulschluss vor den Sommerferien, dass das Ressort "bis dato keine Kampagnen durchgeführt" habe, gesprochen wird von "einzelnen Inseraten oder Medienkooperationen". "Das Ressort wird auch künftig keine Werbung betreiben, jedoch seiner Informationspflicht gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin nachkommen und, sofern erforderlich, nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel die Öffentlichkeit über Vorhaben des Ressorts in angemessener Weise und mit geeigneten Mitteln informieren", betonte Schmied in der Anfragebeantwortung.

Aus dieser geht auch hervor, dass das Unterrichtsministerium seit Beginn der Gesetzgebungsperiode (28. Oktober 2008) bis inklusive Schulschluss 2009 für Inserate in der "Kronen Zeitung" 196.895,25 Euro, in der Tageszeitung "Österreich" 310.610,91 Euro und in der Wiener Gratiszeitung "heute" 129.110,47 Euro ausgegeben hat. In drei Anfragen wollte FP-Bildungssprecher Walter Rosenkranz von Schmied wissen, was die Inserate in den drei Zeitungen gekostet hatten.


KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang