Seniorenbund: Lieber daheim als im Heim
Gregor Hammerl wird im ÖVP-Seniorenbund zum Nachfolger von Franz Wegart gewählt.

Foto © Kleine Zeitung/Johanna BirnbaumGregor Hammerl (67) wird zum neuen Obmann des ÖVP-Seniorenbundes gewählt
Die innerparteilichen Weichen wurden bereits im Februar gestellt, aber morgen, Freitag, ist es auch offiziell so weit: Gregor Hammerl (67) wird zum neuen Obmann des ÖVP-Seniorenbundes gewählt. Das berichtet ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer, der Hammerl als "wohl profiliertesten Sozialpolitiker des Landes" bezeichnete.
Der umtriebige Landtagsabgeordnete war zuvor 15 Jahre lang Landesgeschäftsführer beim Seniorenbund, gleichzeitig ist er schon seit 17 Jahren Aufsichtsratsvorsitzender des "Hilfswerk Steiermark", das mittlerweile fast tausend Angestellte (Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger, Tagesmütter, Psychologen, Streetworker) hat.
Täglich rund 50 Beratungen
Gerade der Ausbau der Hilfen im Pflegebereich ist Hammerl für die nächsten Jahre ein besonderes Anliegen. Speziell auch bei der Beratung in Seniorenangelegenheiten ist der Seniorenbund heftig gefordert: Täglich gebe es rund 50 Beratungen von Hilfesuchenden, in den letzten drei Jahren haben rund 21.000 Leute - Betroffene oder deren Angehörige - sich um detaillierte Auskünfte bemüht. Um die Pflege jener rund 25.000 Betroffenen, die zu Hause gepflegt werden, zu verbessern, fordert Hammerl vom Land einen "Pflege-Betreuungsscheck", der bei diversen Hilfsdiensten im Land eingelöst werden kann.
Auch für eine Pensionserhöhung setzt sich Hammerl ein, "zumindest ein Sockelbetrag" sollte es sein.












