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    Zuletzt aktualisiert: 07.09.2009 um 11:03 UhrKommentare

    Kritik zu Afghanistan-Angriff könnte "Retourkutsche" sein

    "Im Raum Kunduz ist Krieg" in Afghanistan, sagt der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch. Die Taliban würden gezielt zivile Opfer in Kauf nehmen.

    Oberst Ulrich Kirsch

    Foto © APOberst Ulrich Kirsch

    Der Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch, hat die Kritik an dem von der Bundeswehr angeforderten Bombenangriff auf zwei entführte Tanklaster als "Retourkutsche" bezeichnet. In der WDR-Sendung "Morgenecho" begründete Kirsch das am Montag damit, dass Deutschland "immer den Zeigefinger erhoben hat, als das anderen Nationen passiert ist, was dort jetzt im Raum Kunduz geschehen ist".

    Tatsächlich müssten "NATO, Bundeswehr, aber auch die Staatsanwaltschaft Potsdam nun erst mal untersuchen (...), ob zum Beispiel ein Anfangsverdacht gegen den Kommandanten vorliegt", sagte Kirsch. Die "letztendliche Verantwortung" trage der Kommandant vor Ort.

    "Taliban nehmen gezielt zivile Opfer in Kauf"

    Die Unterstützung durch Kampfbomber sei eine "ganz schwierige Operation", erklärte Kirsch. Die Taliban kämpften perfide: "Sie nehmen ganz gezielt immer zivile Opfer in Kauf, um die Stimmung letztendlich gegen die internationale Gemeinschaft aufzubringen. Das tun sie sogar mit Kindern, die sie vorwegschicken, über die sie hinwegkämpfen."

    Kirsch bezeichnete die Lage der deutschen Soldaten in Afghanistan als Krieg. "Im Raum Kunduz ist Krieg", sagte er. Er warnte aber davor, diesen Begriff auf die Situation im ganzen Land anzuwenden. "In Faisabad und Mazar-i-Sharif haben wir im Moment auch eine andere Lage als in Kunduz. Aber in Kunduz, und fragen Sie mal unsere Frauen und Männer, die dort kämpfen müssen, die dort im Gefecht stehen, die Tote und Verwundete erleben, die selber töten müssen, die sagen, wir befinden uns hier im Krieg."


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