Mehr als 40 Tote bei Kämpfen in Somalia
Bei Kämpfen zwischen regierungstreuen Truppen und Aufständischen sind in Somalia mindestens 40 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Behördenvertretern und Einwohnern stürmten am Donnerstag Soldaten und verbündete Clan-Milizen die Stadt Bulobarde, 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu, um die Rebellen der radikalislamischen Shebab-Miliz aus dem Ort zu vertreiben.
Bei schweren Feuergefechten wurden mindestens 21 Menschen vor allem auf Seiten der Aufständischen getötet, wie ein regionaler Vertreter der Armee sagte. Die Shebab-Miliz hatte zusammen mit anderen bewaffneten Gruppen Anfang Mai eine Offensive gegen die Regierungstruppen in der Hauptstadt Mogadischu und im Zentrum des Landes gestartet. Sie strebt eine strenge Anwendung der islamischen Scharia an. Die Regierungstruppen führen derzeit eine Gegenoffensive, bei der sie in den vergangenen Tagen zwei strategisch wichtige Städte von den Shebab-Miliz zurückerobert haben.












