Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. September 2014 16:21 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Islamisten brüsten sich mit deutschen und russischen Waffen Strache: "Niemand braucht vor mir Angst zu haben" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Islamisten brüsten sich mit deutschen und russischen Waffen Strache: "Niemand braucht vor mir Angst zu haben"
    Zuletzt aktualisiert: 16.08.2009 um 09:34 UhrKommentare

    Heinisch-Hosek will Lohntransparenz bis Mitte 2010

    Frauenministerin Heinisch-Hosek steht zu ihrer Forderung, die Gehaltsstrukturen in Unternehmen offenlegen zu lassen und gegebenenfalls Sanktionen zu verhängen, wenn es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Die entsprechende Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes solle im Herbst vorliegen, ein Inkrafttreten Mitte 2010 "wäre ein schöner Erfolg", so die Ministerin im APA-Gespräch.

    Konkret denkt Heinisch-Hosek nach wie vor an das schwedische Modell der Gehältertransparenz, wo Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeitern alle drei Jahre ihre Gehaltsstrukturen offenlegen müssen. Einzelgehälter wolle sie nicht transparent machen, wohl aber die Gehaltsstruktur: "Ich will Gleiches mit Gleichem vergleichen." Parameter wären etwa dieselbe Verwendungsgruppe und Dienstzeit in einem Unternehmen.

    In einer ersten Phase sollen die Gehälter zunächst firmenintern veröffentlicht werden - aus Rücksicht auf den Wettbewerb. Ist nach einer Zeitspanne von beispielsweise zwei Jahren keine Verkleinerung der Einkommensschere ersichtlich, soll es Sanktionen geben - "dabei bleibe ich." Geldstrafen seien zwar nur eine Möglichkeit, "meiner Meinung nach aber die wirksamste", so die Ministerin.

    Wirtschaftsminister Mitterlehner und Sozialminister Hundstorfer gilt es allerdings noch zu überzeugen. Vor allem den angedrohten Sanktionen stehen sie wenig begeistert gegenüber. Heinisch-Hosek konnte ihre Kollegen diesbezüglich "noch immer nicht überzeugen", gibt sie zu. "Derzeit reden wir über positive Anreize, aber da war noch nichts dabei, was für mich befriedigend wäre."

    Die geforderte Gehaltstransparenz sei im Übrigen nur der "erste Schritt" hin zu mehr Gleichbehandlung. "Rundherum" müsse man etwa auch für mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten arbeiten.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      China-Gegner planten Anschläge in den Philippinen

      Die Behörden haben in den letzten Tagen mehrere Sprengstoffanschläge in ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien 

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!