Staatsanwalt: Westenthaler-Verfahren läuft noch

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Das Ermittlungsverfahren gegen den BZÖ-Abgeordneten Westenthaler wegen schwerer Körperverletzung läuft noch. Wie die Staatsanwaltschaft Wien gegenüber der APA erklärte, seien noch nicht alle Einvernahmen abgeschlossen. BZÖ-Abgeordneter Grosz hatte am Freitag behauptet, laut geheimen Unterlagen der Staatsanwaltschaft könne der Vorwurf der schweren Körperverletzung nicht aufrechterhalten werden.
Der aktuelle Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien mache es "amtlich", dass der Vorwurf wegen schwerer Körperverletzung an einem Polizisten nach dem Besuch eines Fußballmatches während der Europameisterschaft im vergangenen Jahr gegen Westenthaler "nicht aufrecht erhalten werden kann", meinte Grosz. "Es konnte der Verdacht auf Körperverletzung des Polizisten nicht erhärtet oder bestätigt werden", sogar der betroffene Polizist habe angegeben, "niemals bei einem Arzt gewesen zu sein".
Er stelle sich die Frage, warum die "Entlastung Westenthalers" nicht öffentlich gemacht worden sei, so Grosz. Er ortet nun eine "von der Staatsanwaltschaft vorsätzlich provozierte mediale Vorverurteilung".
Die Staatsanwaltschaft dementiert hingegen die Behauptungen des BZÖ-Abgeordneten: "Derzeit ist keine Rede von der Einstellung der Vorwürfe", betonte ein Sprecher. Das Ermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen, es seien noch nicht einmal alle Zeugen und Betroffenen vernommen worden.
Westenthaler wirft dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien vor, die Unwahrheit zu verbreiten. Um seine Position zu stärken, veröffentlichte Westenthaler am Freitag in einer Aussendung ein Zitat aus dem Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft. Daraus gehe "eindeutig hervor, dass der Vorwurf der Körperverletzung nicht weiter verfolgt wird", so Westenthaler gegenüber der APA.













