Indonesische Medien melden Tod von Terroristenchef

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Einer der meistgesuchten Terroristen Südostasiens, der Islamist Noordin Mohammed Top, ist nach Medienberichten bei einem Feuergefecht mit indonesischen Sicherheitskräften in Zentral-Java getötet worden. Wie der indonesische Fernsehsender Channel One am Samstag unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, sei seine Leiche in einem Haus im Verwaltungsbezirk Temnaggung aufgefunden worden.
Noordin hatte sich in dem Haus seit dem Vorabend mit drei Gesinnungsgenossen verschanzt. Mehr als 100 schwer bewaffnete Polizisten einer Anti-Terror-Einheit hatten das Haus schließlich gestürmt. Eine offizielle Bestätigung für den Tod Noordins gab es zunächst nicht.
Der 40-jährige Noordin, ein malaysischer Staatsbürger, gilt als Anwerber und Geldbeschaffer der Terrororganisation Jemaah Islamiyah. Er soll auch hinter den Terroranschlägen auf zwei Luxushotels vor drei Wochen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta stehen, bei denen neben den beiden Attentätern sieben weitere Menschen ums Leben gekommen waren und mehr als 50 verletzt wurden. Außerdem werden ihm weitere Anschläge auf ein Hotel und die australische Botschaft in Jakarta zur Last gelegt, bei denen 2003 und 2004 insgesamt 23 Menschen starben.
Nach Angaben der indonesischen Behörden wurden bei einem Anti-Terror-Einsatz in einem Vorort Jakartas Samstag früh zwei mutmaßliche Extremisten erschossen. Die Polizei habe bei der Durchsuchung eines Hauses außerdem einen 100-Kilogramm-Bombe und weiteren Sprengstoff sichergestellt. Nach Medienberichten sollten sie möglicherweise für einen Anschlag auf den Präsidentenpalast zur Anwendung kommen












