Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 09:28 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Syrien bringt Raketen gegen Tel Aviv in Position Demonstranten in der Ukraine fordern EU-Annäherung Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Syrien bringt Raketen gegen Tel Aviv in Position Demonstranten in der Ukraine fordern EU-Annäherung
Zuletzt aktualisiert: 04.08.2009 um 15:22 UhrKommentare

Breite Ablehnungsfront gegen Sparpaket in Salzburg

Foto © APA

Gegen das von der Salzburger Landesregierung am vergangenen Freitag angekündigte strenge Sparpakt für die Landbediensteten formiert sich massiver Widerstand. Personalvertretung, Arbeiterkammer, SPÖ- wie ÖVP-Gewerkschafter wiesen die Vorschläge als "vollends inakzeptabel" zurück. Das Sparpaket sieht für die kommenden zwei Jahre Nulllohnrunden und eine Streichung der Biennalsprünge vor.

Besonders sauer stößt die Tatsache auf, dass die Maßnahmen von der Regierung einfach präsentiert und nicht sozialpartnerschaftlich verhandelt wurden. "Das kann man den Arbeitnehmern nicht so vor den Latz knallen", meinte der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Neugebauer. Er forderte, im Herbst gemeinsame Verhandlungen mit allen Gebietskörperschaften, also mit Bund, Ländern und Gemeinden, zu führen.

Der ÖGB-Landesvorsitzende und AK-Präsident Siegfried Pichler meinte, es sei ungerecht, in einer Rasenmäher-Taktik Einschnitte für alle zu beschließen. "Wenn schon gespart werden muss, dann dürfen nicht alle gleich gesetzt werden."

Hans Siller, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, sprach von einem "Diktat der Landesregierung zum Stopfen von Budgetlöchern". Walter Androschin, Chef der Sozialdemokratischen Gewerkschafter und AK-Vizepräsident, bezeichnete die Ankündigung als Schlag ins Gesicht, "da tun wir sicher nicht mit."

Ebenso wie Salzburg schnürt auch die Kärntner Landesregierung angesichts der Wirtschaftslage und des explodierenden Defizits an Sparpaketen. Bereits so gut wie sicher ist, dass es für die Landesbediensteten im kommenden Jahr keine Gehaltserhöhung geben wird. Und auch bei Neueinstellungen will man sehr restriktiv vorgehen.

In der Steiermark und Burgenland wappnet man sich für Mindereinnahmen im kommenden Jahr, will aber nicht von großen Sparpaketen sprechen. In Wien, Tirol und Vorarlberg sind Sparmaßnahmen im Bereich der Landesbediensteten kein Thema.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang