Jakarta-Anschläge: Fundamentalisten bekennen sich
Knapp zwei Wochen nach dem Doppelanschlag auf zwei Luxushotels in Jakarta hat sich im Internet eine Gruppe unter dem Namen "Al-Kaida-Organisation Indonesien" zu der Tat bekannt. Ein Sprecher der Polizei sagte am Mittwoch, noch werde die Echtheit der Mitteilung untersucht und es sei unklar, ob diese Gruppe wirklich hinter den Selbstmordanschlägen stecke.
Bisher hatte sich keine Gruppe zu der Tat bekannt. Die auf indonesisch und arabisch verfasste Botschaft lobt die beiden Attentäter, die bei dem Doppelanschlag sieben Menschen mit in den Tod gerissen hatten, als "heilige Krieger-Brüder". Der Angriff auf die Hotels Ritz-Carlton und Marriott am 17. Juli sei eine "Märtyrer-Operation für den Heiligen Krieg" gewesen, heißt es in der Botschaft. Die Opfer wurden als "Handlanger" der USA bezeichnet.
Unter den sieben Opfern waren sechs Ausländer. Das Schreiben war mit dem Namen "Abu Muawwidz Nur Din bin Muhammed Top" unterzeichnet. Nach der Tat verdächtigten die Ermittler rasch den als Noordin Mohammed Top bekannten Islamisten, der eine Splittergruppe der Terrororganisation Jemaah Islamiya (JI) anführt und bereits für zahlreiche Anschläge in Indonesien verantwortlich ist.












