Heinisch-Hosek: 9.000 neue Kinderbetreuungs-Plätze

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Im vergangenen Kindergartenjahr sind österreichweit über 9.000 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen worden. Mehr als die Hälfte davon steht für unter Dreijährige zur Verfügung, erklärte Frauenministerin Heinisch-Hosek am Donnerstag. Gleichzeitig wies sie die Kindergeld-Deadline von Familienstaatssekretärin Marek zurück: Es gebe "Zeit genug" für eine fristgerechte Einigung.
Von insgesamt 9.175 geschaffenen Betreuungsplätzen seien 4.777 für unter dreijährige Kinder entstanden, erklärte Heinisch-Hosek. Damit könnten derzeit rund 14 Prozent der Kleinkinder betreut werden, "nächstes Jahr sollte es jedes dritte Kind unter drei Jahren sein". Am fleißigsten beim Ausbau der Betreuungsplätze war Wien mit rund 2.700, Niederösterreich mit rund 2.300 und die Steiermark mit rund 980.
Mit dem Ausbau der Betreuungsplätze wurden auch rund 3.270 Arbeitsplätze geschaffen, betonte Heinisch-Hosek. Dies entspreche einer Steigerung von fast acht Prozent. Die Nachfrage nach Personal für die Kinderbetreuung würde in Zukunft weiter steigen, meinte die Frauenministerin.
Heinisch-Hosek wies im Rahmen der Pressekonferenz die von Familienstaatssekretärin Marek gesetzte Deadline für eine Einigung zum einkommensabhängigen Kindergeld zurück. "Es ist nicht wichtig, genau morgen oder nächste Woche eine Lösung zu haben", erklärte sie. Es gebe "Zeit genug", um zu einer Einigung von dem Inkrafttreten am 1. Jänner 2010 zu kommen.
Heinisch-Hoseks Zeitplan sei ein Anlass, den Start des einkommensabhängigen Kindergeldes mit 1. Jänner 2010 infrage zu stellen, konterte Marek am Donnerstag. Es sei ein "einmaliger Vorgang", dass ein Regierungsmitglied über die Medien einen Fristenlauf für ein Gesetz verteile, das keine eigene Materie sei, kritisierte die Familienstaatssekretärin.











