Morddrohung gegen Kärntner Landeshauptmann
Gegen Gerhard Dörfler wurde eine Morddrohung ausgesprochen. Ein unbekannter Anrufer kündigte ein "Killerkommando" aus der Ukraine an.

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Unter höchster Geheimhaltung ermittelt seit 1. Juli das Landesamt für Verfassungsschutz unter der Leitung von Polizeijurist Helmut Mayer gegen einen anonymen Anrufer. An diesem Tag meldete sich ein Mann - vermutlich mit verstellter Stimme - über Notruf 133 in der Leitzentrale des Klagenfurter Stadtpolizeikommandos. Er avisiert ein "Killerkommando aus der Ukraine", welches es auf Landeshauptmann Gerhard Dörfler abgesehen habe.
Unverzüglich wurde der Verfassungsschutz eingeschaltet. Im Personenschutz besonders ausgebildete Beamte des Amtes sorgen seither für "erhöhte Sicherheit" des Regierungschefs. Gerhard Dörfler selbst begegnet der Morddrohung "recht gelassen". Er sieht zwischen dem Anruf, der von einer Telefonzelle in Graz getätigt wurde und seiner konsequenten politischen Linie in der Causa "Asylaufnahmezentrum Süd" einen direkten Zusammenhang.
"Vor niemandem beugen"
"Am 2. Juli fand die Informationsveranstaltung in Neuhaus statt", so Dörfler. Lob hat der Landeshauptmann für den Verfassungsschutz parat. "Hier wurde ganz hervorragend reagiert. Ich fühle mich absolut sicher." Trotz des Vorfalles werde er sich bei, für Kärnten wichtigen politischen Standpunkten, "vor nichts und niemandem beugen", betont Dörfler mit Nachdruck.
Derzeit wird die Stimme des Anrufers - die Drohung wurde aufgezeichnet - von Experten im Landesamt für Verfassungsschutz analysiert. Ob es bereits erste Anhaltspunkte über die Person gibt, will Helmut Mayer nicht kommentieren.












