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    Zuletzt aktualisiert: 12.07.2009 um 09:29 UhrKommentare

    Präsidenten-Wahlen in der Republik Kongo

    In der Republik Kongo wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Einer der 13 Kandidaten, die in der ersten Runde antreten, ist Amtsinhaber Sassou Nguesso. Er gilt für viele als Favorit. Nguesso ist in dem zentralafrikanischen Land seit nahezu 30 Jahren an der Macht. Ernstzunehmendster Konkurrent des Amtsinhabers ist Mathias Dzon, der frühere Finanzminister.

    Im Kongo sind rund 2,2 Millionen Menschen wahlberechtigt. Sie können bis 19.00 Uhr von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Die EU hat unterdessen die Wahlleitung des zentralafrikanischen Landes kritisiert. Die Behörden hätten unzureichende Informationen über Registrierung, Wahllisten und den Wahlprozess herausgeben, sagte der lokale Chef der EU-Kommission in der Republik Kongo, Miguel Amado.

    Die Opposition und auch der sozialdemokratische Koalitionspartner des Präsidenten haben zum Boykott der Wahlen aufgerufen. Viele Bürger beschwerten sich, keine Wahlkarten erhalten zu haben. Die Opposition spricht außerdem von 500.000 gefälschten Wahlkarten. Auf einer Kundgebung am Freitag riefen Oppositionsanhänger: "Wählt nicht, bleibt zu Hause."

    Nguesso kam 1979 zum ersten Mal mit einem Putsch an die Macht. 1992 verlor er eine Präsidentenwahl, 1997 ergriff er mit Hilfe angolanischer Truppen erneut die Macht. 2002 setzte er Verfassungsänderungen durch, mit denen die Macht des Präsidenten gestärkt wurde.

    Für die Republik Kongo ist der Urnengang auch wirtschaftlich von großer Bedeutung, da viele Konzerne Investitionen in dem Land von friedlichen Wahlen abhängig machen. Die Republik Kongo ist Afrikas fünftgrößter Ölproduzent und besitzt darüber hinaus Bergbau- und Agrarindustrie.

    Die Republik Kongo ist nicht zu verwechseln mit der wesentlich größeren Demokratischen Republik Kongo (bis 1960 Belgisch-Kongo, danach bis 1997 Zaire). Die Republik Kongo war eine Kolonie der Franzosen.

    Quelle: APA

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