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    Zuletzt aktualisiert: 09.07.2009 um 15:00 UhrKommentare

    Umweltzonen seien für Kärnten kein Thema

    Auf den Vorschlag des steirischen Umweltlandesrates Wegscheider, Umweltzonen nach deutschem Vorbild einzurichten, prallt erhebliche Kritik ein: Laut Reinhart Rohr (SPÖ) habe Graz ein Feinstaub Problem. Kärnten hingegen sei gut dagegen gerüstet.

    "Pickerl kleben" gegen den Feinstaub - für den Rest Österreichs kein Thema

    Foto © APA"Pickerl kleben" gegen den Feinstaub - für den Rest Österreichs kein Thema

    Umweltzonen nach deutschem Vorbild - der Vorstoß des steirischen Umweltlandesrates Manfred Wegscheider (SPÖ) löste in anderen Bundesländern die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Während einige der Idee Wegscheiders durchaus etwas abgewinnen können, konterten andere mit deutlicher Ablehnung. Aus dem Büro von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) hieß es jedenfalls: "Den Begriff Umweltzonen wird es nicht geben."

    Kein Thema

    Eine klare Antwort kommt aus Kärnten: "Umweltzonen sind derzeit kein Thema", erklärte Umweltlandesrat Reinhart Rohr (SPÖ) auf Anfrage der APA. Der Vorstoß seines steirischen Amtskollegen Wegscheider sei "aus steirischer Sicht" gerechtfertigt. "Graz hat ein echtes Feinstaubproblem", meinte Rohr. Die in Kärnten gesetzten Maßnahmen gegen Feinstaub würden jedoch ausreichend greifen und seien zielführend.

    Beim westlichen Nachbarn gibt es Umweltzonen bereits in 33 Städten, 16 weitere sind in Planung. Alle Kfz müssen mit einer Plakette gekennzeichnet sein, die die Umweltschädlichkeit des Fahrzeuges ausweist. Besonders abgasarme und neue Fahrzeuge sind mit grün gekennzeichnet, schlechtere mit gelb oder rot, Autos mit besonders viel Emissionen erhalten gar keine. Je nach Plakette dürfen die Autos in die Umweltzonen einfahren oder eben nicht. Bei Verstößen gibt es eine Geldstrafe.

    Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) zeigt sich davon wenig begeistert. Beschränkungen etwa für die Bezirke innerhalb des Gürtels würden wenig bringen: "Die Luft ist so mobil." Das möge in Graz mit seiner Beckenlage anders sein. Für Wien seien andere Punkte bei der Novelle des Immissionsschutzgesetzes Luft wichtig, wie etwa die regelmäßige Überprüfung von Baumaschinen. Aber man warte nun schon seit Jahren auf das Umweltministerium, zumal die Länder derzeit alle Möglichkeiten des bestehenden Gesetzes ausgeschöpft hätten.

    Der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) wiederum schließt sich der Ansicht Wegscheiders an: Die Umweltreferenten hätten beschlossen, die Grundlagen im IG Luft dahingehend zu ändern, dass Städte Umweltzonen einrichten können, wenn sie das wollen, hieß es aus seinem Büro. Auf dieser Basis müssten die Städte dann selbst aktiv werden, um derartige Zonen zu schaffen.


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