Festnahmen nach Anschlag auf Moschee im Iran
Nach dem Bombenanschlag auf eine Moschee im Iran mit 25 Toten und mehr als 120 Verletzten sind 20 weitere Verdächtige festgenommen worden. Nur zwei Tage nach der Bluttat waren am Wochenende bereits drei Männer abgeurteilt und hingerichtet worden. Die Lage in der Stadt Sahedan nahe der pakistanischen Grenze habe sich aber wieder beruhigt, teilten die Justizbehörden am Dienstag mit.
Zu dem Anschlag bekannte sich eine militante sunnitische Gruppe "Soldaten Gottes", die Verbindungen zu dem Terrornetzwerk Al-Kaida haben soll. Iranische Regierungsvertreter warfen den USA vor, die Attentäter angestiftet zu haben. Die US-Regierung wies dies umgehend zurück. Das geistliche Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei, bekräftigte die Vorwürfe gegen Washington und schrieb den Anschlag "Mächten" zu, "die sich einmischen". Es gebe keinen Zweifel daran, dass an den Händen dieser Kräfte und deren Spionagedienste das Blut Unschuldiger klebe. Alle Iraner müssten auf "Verschwörungen der Feinde" achten.












