Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 14:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Jugendkrawalle in Schweden weiten sich auf Malmö aus Amnesty übt scharfe Kritik an Russland und Ungarn Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Jugendkrawalle in Schweden weiten sich auf Malmö aus Amnesty übt scharfe Kritik an Russland und Ungarn
Zuletzt aktualisiert: 28.05.2009 um 16:44 UhrKommentare

Sri Lanka: Keine Untersuchung von Armeeverbrechen

Der UNO-Menschenrechtsrat folgt einer Initiative Sri Lankas und verzichtet darauf, mögliche Kriegsverbrechen der Armee im Bürgerkrieg mit den tamilischen Rebellen zu untersuchen. Die meisten Ratsmitglieder stimmten am Mittwoch in Genf für einen von Sri Lanka vorgelegten Entwurf, wonach nur Kriegsverbrechen der Rebellen untersucht werden sollen. Manche westliche Diplomaten reagierten bestürzt.

Obwohl selbst nicht Mitglied im UNO-Menschenrechtsrat, hatte Sri Lanka mit Rückendeckung von Ländern wie China, Indien, Pakistan und Kuba einen Resolutionsentwurf vorgelegt. Da sich die 47 Ratsmitglieder zuvor nicht auf einen Kompromiss hatten einigen konnten, stimmten schließlich 29 von ihnen dafür.

Westliche Diplomaten reagierten bestürzt auf das Abstimmungsergebnis. Der Menschenrechtsrat habe die Gelegenheit verpasst, eine Botschaft an Menschenrechtsverletzer zu senden, sagte ein kanadischer Diplomat. Von Schweizer Seite wurde kritisiert, dass die Resolution nicht ausdrücklich einen vollständigen Zugang von Hilfsorganisationen zu den tamilischen Flüchtlingen fordere. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) kritisierte, die Regierung Sri Lankas halte Hunderttausende Tamilen in Lagern gefangen.

UN-Generalsekretär Ban und die UNO-Menschenrechtskommissarin Pillay hatten eine unabhängige internationale Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen sowohl des Militärs als auch der tamilischen Rebellen gefordert. Es gebe "starke Hinweise" darauf, dass beide Seiten "das Grundprinzip der Unantastbarkeit von Zivilisten grob missachtet" hätten, hatte Pillay gesagt.

Menschenrechtsorganisationen warfen den Truppen Sri Lankas vor, die Zivilbevölkerung bombardiert zu haben. Nach Einschätzung der UNO wurden bei dem Konflikt in den ersten vier Monaten dieses Jahres etwa 7000 Zivilisten getötet und 300.000 Menschen in Flüchtlingslager getrieben.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Terror von London: Soldat getötet 

Terror von London: Soldat getötet

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang