Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 06:27 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Blütenpflaster und "vergoldeter" Tee Machtkampf im Iran geht weiter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Blütenpflaster und "vergoldeter" Tee Machtkampf im Iran geht weiter
Zuletzt aktualisiert: 27.05.2009 um 10:34 UhrKommentare

Lage im Punjab nach Sikh-Unruhen normalisiert

Drei Tage nach dem Anschlag auf zwei Sikh-Prediger in Wien hat sich die Lage in ihrer nordindischen Heimatregion Punjab wieder normalisiert. In der Nacht auf Mittwoch gab es keine gewaltsamen Vorfälle. Die für Jalandhar und vier weitere Städte verhängte Ausgangssperre sollte gelockert werden und die indische Eisenbahn wollte den Zugsverkehr nach einer zweitägigen Unterbrechung wieder aufnehmen.

Die Unruhen hatten am Sonntagabend (Ortszeit) begonnen, als die Nachricht vom Anschlag auf den Glaubensführer Sant Niranjan Dass und den Prediger Sant Rama Nand (Anand) bekanntwurde. Hunderte Anhänger der beiden Prediger, vor allem Dalits (Unberührbare) begannen mit Straßenblockaden, demolierten dutzende Autobusse und Zuggarnituren, Tankstellen und Fabriken. Die indische Handels- und Industriekammer bezifferte den Schaden durch die Unruhen auf 60 bis 70 Mrd. Rupien (903 bis 1.053 Mrd. Euro), drei Menschen kamen durch Schüsse der Sicherheitskräfte ums Leben und Dutzende wurden verletzt. Der lokale Internetdienst "Punjab Newsline" berichtete sogar von fünf Toten durch die Gewalt.

Bei der Schießerei in einem Sikh-Gebetshaus in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus war am Sonntag der Anführer einer hauptsächlich von Dalits (Unberührbaren) getragenen Glaubensrichtung Dera Sach Khand, Sant Niranjan Dass, schwer verletzt worden. Der ihn begleitende Prediger Sant Rama Nand (Anand) erlag in der Nacht auf Montag seinen schweren Verletzungen. Urheber des Blutbads waren offenbar orthodoxe Sikhs, die mit den religiösen Ansichten der beiden Prediger nicht einverstanden waren.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang