Niessl: "Soldaten kein Ersatz für fehlende Polizisten"
Prinzipiell ist für Burgenlands Landeshauptmann eine Fortführung des Assistenzeinsatzes auch nach 2009 aber "wichtig für die Sicherheit".

Foto © APALandeshauptmann Hans Niessl
Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl hat am
Dienstag in einer Aussendung den Vorstoß von Bundeskanzler Werner
Faymann (SPÖ) zu einer Verlängerung des Bundesheer-Assistenzeinsatzes
begrüßt. Damit werde "einer sicherheitspolitischen Forderung des
Landes Burgenland Rechnung getragen". Allerdings könnten die
Assistenzsoldaten "kein Ersatz für die rund 270 fehlenden Polizisten
im Burgenland sein", erklärte Niessl.
"Dramatischer Anstieg". Der Landeshauptmann verwies auf einen "dramatischen Anstieg der
Einbruchsdiebstähle im Burgenland". Die Sicherheit der Menschen müsse
gewährleistet sein: "Dazu brauchen wir das nötige Personal, starke
und flächendeckende Sicherheitsstrukturen. Die Menschen in der
Grenzregion dürfen nicht im Stich gelassen werden." Eine verfrühte
Beendigung des Assistenzeinsatzes wäre nach Ansicht Niessls "ein
Anschlag auf die Sicherheit der Burgenländerinnen und Burgenländer












