Regierung gab rund 18 Millionen Euro für Flüge aus
Die Bundesregierung hat seit Anfang 2007 rund 18 Millionen Euro für Flugreisen ausgegeben. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage des BZÖ hervor. Spitzenreiter bei den Ausgaben war das Außenministerium, gefolgt vom Innenministerium und dem Wirtschaftsministerium. Die orangen Abgeordneten wollten wissen, wie hoch die Kosten für Taxifahrten im selben Zeitraum waren. Die betrugen 875.000 Euro.
Das Außenministerium gab laut der Anfragebeantwortung von Minister Spindelegger von 1. Jänner 2007 bis 1. März 2009 rund drei Millionen Euro für Flugreisen aus. Dahinter folgen das Innenministerium mit rund 2,7 Millionen Euro und das Wirtschaftsministerium mit rund 2,2 Millionen Euro. Den niedrigsten Betrag gab Justizministerin Bandion-Ortner mit 1.530 Euro an, allerdings bezieht sich dieser lediglich auf ihre Amtszeit seit Jänner dieses Jahres. Seit 2007 am wenigsten für Flüge ausgegeben hat das Frauenministerium, hier wurden rund 5.000 Euro ausgegeben.
Das BZÖ stößt sich vor allem an den rund 1,9 Millionen Euro, die in dem besagten Zeitraum im Umweltministerium für Flüge bezahlt wurden. Allein diese Flüge hätten 30,3 Tonnen an CO2-Emissionen verursacht, erklärte BZÖ-Rechnungshofsprecher Grosz in einer Aussendung.
Das Umweltministerium hat sich gegen Vorwürfe des BZÖ gewehrt, wonach Flugreisen des Ministeriums seit Anfang 2007 rund 30 Tonnen an CO2-Emissionen verursacht hätten. Man beschränke sich bei Reisen auf das "notwendigste Maß" und setze verstärkt auf Video- und Telefonkonferenzen, hieß es am Mittwoch seitens des Ministeriums in einer Aussendung.
Die höchsten Kosten für Taxifahrten findet man mit rund 152.000 Euro im Bundeskanzleramt, allerdings inklusive den Mitarbeitern des Frauenministeriums sowie der Staatssekretäre.












