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Zuletzt aktualisiert: 11.05.2009 um 15:58 UhrKommentare

Japanisches Prinzenpaar bei Fischer in der Hofburg

Der japanische Kaisersohn Prinz Akishino und seine Gemahlin, Prinzessin Kiko sind am Montag von Bundespräsident Heinz Fischer in der Hofburg empfangen worden. Die Zusammenarbeit beider Staaten, die auf 140-jährige diplomatische Beziehungen zurückblicken, auf kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet war zentrales Thema der Unterredung Fischers mit Akishino.

Die viertägige Österreich-Visite des Prinzenpaares steht im Zeichen des österreichisch-japanischen Jubiläumsjahres. Akishino ist Schirmherr der Feierlichkeiten aus Anlass des heurigen "Österreich-Japan-Jahres", welches in beiden Ländern mit einer Fülle von Veranstaltungen begangen wird.Das Prinzenpaar, das Österreich besonders verbunden ist, besucht in der Bundeshauptstadt auch die Japanische Schule im 21. Wiener Gemeindebezirk sowie das Ostasiatische Institut. Viele Japaner besuchen alljährlich das Kulturland Österreich, und zahlreiche musikbegeisterte junge Japaner studieren hier.

Der Schwerpunkt des Programms von Prinz Akishino und Prinzessin Kiko liegt ebenfalls auf der Kultur, mit Exkursionen nach Niederösterreich und in das Burgenland. Nach der Unterredung in der Hofburg besuchte das japanische Prinzenpaar am Montagnachmittag gemeinsam mit dem Bundespräsidenten und dessen Frau Margit das Stift Klosterneuburg. Einweiterer Termin ist ferner die Besichtigung des Joseph-Haydn-Hauses in Eisenstadt am Dienstag. Das Schloss Schönbrunn stand auch auf der Tagesordnung.

Das Prinzenpaar Akishino ist in Japan sehr populär, weil es 2006 dem Kaiserhaus den ersehnten männlichen Enkel, den kleinen Prinzen Hisahito, schenkte.

Quelle: APA

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