Protest gegen Kölner "Anti-Islamisierungskongress"
Tausende Demonstranten haben am Samstag in Köln gegen den zweiten "Anti-Islamisierungskongress" der rechtspopulistischen Bewegungen "Pro Köln" und "Pro NRW" protestiert. An dem "Anti-Islamisierungskongress" nahm auch eine FPÖ-Delegation unter der Leitung von FPÖ-Generalsekretär Vilimsky teil.
Im Ö1-Mittagsjournal des ORF-Radios sagte Vilimsky, die Moscheen mit ihren Minaretten seien "Siegessymbole des Islam über andere Kulturen". Man wolle "im Zuge eines europäischen Denkens versuchen, diese Art der Islamisierung hintanzuhalten".
Oberbürgermeister Schramma sagte bei der Gegenkundgebung auf dem Kölner Heumarkt, die Rechtsradikalen aus ganz Europa hätten wohl vergessen, was man ihnen bereits im September beim vorangegangenen Kongress zugerufen habe: "Da ist die Tür. Wir wollen euch nicht. Wir stellen uns quer." Mit Trillerpfeifen und lautstarken Rufen wie "Nazis raus aus Köln" und "Haut ab" übertönten sie die Reden von rechtsradikalen Politikern aus verschiedenen europäischen Ländern.
Die Hauptkundgebung des ersten "Anti-Islamisierungskongresses" war im vergangenen September an den Protesten Tausender Gegendemonstranten gescheitert. "Pro Köln" wird wegen seiner rechten Tendenzen vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachtet.












