Weiterhin blutige Gefechte in Sri Lanka
Sri Lanka kommt nach wie vor nicht zu Ruhe. Die tamilischen Separatisten wurden laut Angaben der Armee weiter in die Enge getrieben. Am Freitag kam es nach dem Vorstoß zu Gefechten, in deren Verlauf 14 Kämpfer der "Befreiungstiger von Tamil Eelam" getötet worden seien, so ein Militärsprecher am Samstag. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sind am Samstag zahlreiche Menschen getötet worden.
Die Regierungstruppen haben die Rebellen in den vergangenen Wochen auf einen nur noch fünf Kilometer langen Streifen an der Nordostküste der Insel zurückgedrängt. In dem Gebiet sind nach Schätzungen etwa 50.000 Menschen eingeschlossen. Die Regierung wirft der Separatistenorganisation LTTE vor, die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.
Bei Artillerieangriffen auf ein provisorisches Krankenhaus im Nordosten sind am Samstag nach unbestätigten Informationen mindestens 64 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um Patienten und Passanten, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde im Kriegsgebiet. Die den Rebellen nahestehende Website TamilNet machte Regierungstruppen für die Angriffe verantwortlich. Ein Militärsprecher wies den Vorwurf zurück.












