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    Zuletzt aktualisiert: 01.05.2009 um 20:36 UhrKommentare

    Der Tag der Arbeit im Zeichen der Krise

    Beim Maiaufmarsch der SPÖ in Wien waren Steuern auf Vermögen das Thema. Nur der Vorsitzende Faymann erwähnte sie mit keinem Wort.

    Foto © AP

    Schreit einer in der Menge: "Die Arbeit hoch!" Sagt ein anderer: "Die hängt doch eh scho' so hoch, dass mir sie nimmer derglengan."

    100.000 Teilnehmer. In Zeiten, in denen sich immer mehr mit Kurzarbeit begnügen müssen oder gar keinen Job finden, schafft es die SPÖ spielend 100.000 Menschen zur Feier des Tages der Arbeit auf die Straße zu bringen. Trotz Nieseln am Stadtrand, trotz verlängertem Wochenende. Mitten unter ihnen marschiert Werner Faymann, der zum ersten Mal als Bundesparteivorsitzender teilnimmt. Sie sind zwar nicht im Morgengrauen in ihrem Außenbezirk Liesing aufgebrochen, sondern mit dem Bus in die Innenstadt gekommen. Aber, immerhin, einen Kilometer geht der Kanzler mit der Sektion.

    Rotes Wien. Rote Fahnen, rote Luftballons, rote Nelken, rote Taschentücher und viele Transparente, die brav die Botschaften für den Wiener Landtagswahlkampf im nächsten Jahr vorwegnehmen, wie den gratis Kindergarten für alle. Da scheint wieder die Sonne.

    "Ohne ÖVP und Krone". Nur die Sozialistische Jugend tut kund: "Lieber Werner, ohne ÖVP und Krone hätten wir dich gerner." Auf einem Plakat steht: "Fiona muss zahlen! Vermögenssteuern für Superreiche!" Auf einem anderen: "Noch heuer: Her mit der Vermögenssteuer".

    Steuer-Thema. Keine Partei kommt am 1. Mai an dem Thema vorbei. Alle treten für eine EU-weite Steuer auf Finanztransaktionen ein. Trotzdem sagt ÖVP-Obmann Josef Pröll in seiner Parteiakademie in Wien: "Wir stellen uns schützend vor die Steuerzahlen." BZÖ-Chef Josef Bucher rechnet in Friesach in Kärnten vor, eine solche Abgabe brächte 80 Millionen Euro pro Jahr, was andere einschlägige Steuern obsolet machen würde. Heinz-Christian Strache von der FPÖ fordert hingegen in einem Bierzelt in Linz Vermögenssteuern für "Superreiche, Stiftungen und Spekulanten", kurz: "die Großkopferten". Auch der grüne Wirtschaftssprecher, Werner Kogler, will die "obersten zehn Prozent der Vermögensbesitzer" zur Kasse bitten.


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