1. Mai: "Tag der Arbeit" wichtig für Österreicher
Der "Tag der Arbeit" am 1. Mai- steht bei den Österreichern hoch im Kurs: 65 Prozent sprechen sich dafür aus, dass an diesem Tag gefeiert werden soll. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS hervor. Nur 34 Prozent halten Mai-Feiern für nicht mehr zeitgemäß.
39 Prozent befürworteten dabei weiterhin Reden, Aufmärsche, Fahnen und Lieder. 26 Prozent sprachen sich zwar für ein Feiern des Tages, aber ohne traditionelle Rituale aus. Die IMAS-Umfrage ist von 24. März bis 15. April bei 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt worden.
Die Einstellung steht in deutlichem Zusammenhang mit dem Alter, der Bildung, dem Berufskreis und der parteipolitischen Ausrichtung. Für Maifeiern im klassischen Sinn sprechen sich überwiegend einfache, ungelernte Arbeiter, SPÖ-, FPÖ- und BZÖ-Anhänger aus sowie Personen über 50 Jahre. Als überholt gelten die Feiern in erster Linie bei Selbstständigen und Freiberuflern, Wählern der Grünen und der ÖVP sowie bei Maturanten und Akademikern.












