Mutmaßlicher Al-Kaida-Chef im Irak festgenommen
Der irakische Regierungschef Maliki hat die Festnahme eines mutmaßlichen Anführers des Terrornetzwerks Al-Kaida im Irak bestätigt. Der "Terrorist" Baghdadi sei in den Händen der Justiz, erklärte Malikis Büro am Dienstag.
Zugleich veröffentlichten die irakischen Sicherheitskräfte ein Foto Baghdadis, das einen bärtigen Mann mittleren Alters im schwarzen Hemd zeigt. Die irakische Armee hatte vergangene Woche mitgeteilt, sie habe einen Mann gefasst, bei dem es sich vermutlich um Baghdadi handle.
Wie ein Regierungssprecher in Bagdad mitteilte, sei Baghdadis wahrer Name Ahmed Abed Ahmed. Demnach ist er 40 Jahre alt und war einst Offizier in der irakischen Armee.
Maliki erklärte, die Festnahme sei "ein erneuter Sieg" der Sicherheitskräfte. Baghdadi sei "der Kopf des Übels, der Anführer von Al-Kaida im Irak" und habe Verbindungen zu den Anhängern des gestürzten Regimes von Saddam Hussein unterhalten. Baghdadi wird vorgeworfen, der Drahtzieher einer ganzen Serie von Sprengstoffanschlägen auf Zivilisten und heilige Stätten der Schiiten zu sein.
Das US-Verteidigungsministerium hatte die Nachricht von der wahrscheinlichen Festnahme Baghdadis in der vergangenen Woche begrüßt und erklärt, er sei wahrscheinlich "eine Zeit lang" ein Al-Kaida-Anführer im Irak gewesen. Die US-Streitkräfte halten allerdings nicht Baghdadi, sondern den Ägypter Abu Ayub al-Masri für den irakischen Al-Kaida-Chef.












