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    Zuletzt aktualisiert: 23.04.2009 um 10:17 UhrKommentare

    Sicherheitsrat ruft Tamilen zur Waffenruhe auf

    Foto © Reuters

    Der UN-Sicherheitsrat hat die Tamilen-Krieger in Sri Lanka aufgerufen, ihre Waffen niederzulegen. Die Kämpfer der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) sollten sich ergeben und die Evakuierung der Zivilisten aus dem Kampfgebiet ermöglichen, sagte Sicherheitsrats-Präsident Claude Heller am Mittwoch nach einer informellen Ratssitzung in New York.

    Der Sicherheitsrat verurteilte den Missbrauch von Zivilisten im Norden Sri Lankas als menschliche Schutzschilde für die LTTE. Gleichzeitig ermahnte er die Regierung Sri Lankas, sich an die internationalen humanitären Gesetze über den Zugang von Hilfsorganisationen zu den Flüchtlingen zu halten.

    Botschafter Mayr-Harting, der Österreich seit Jahresbeginn im UN-Sicherheitsrat vertritt, warnte vor einer humanitären Katastrophe in Sri Lanka. Unmittelbar nach einer Sondersitzung des höchsten UN-Gremiums betonte der Diplomat die Notwendigkeit einer Waffenruhe. "Eine Feuerpause ist aus unserer Sicht zwingend notwendig, sonst ist eine internationale Hilfskampagne unmöglich", warnte Mayr-Harting in der Nacht auf Donnerstag.

    Wie ein Hilfseinsatz der UNO konkret funktionieren sollte, darüber wurde im Sicherheitsrat ebenfalls diskutiert: "Möglicherweise lässt sich eine Aktion direkt auf dem Weg über das Meer realisieren, aber nur im Fall einer Feuerpause", präzisierte Mayr-Harting.

    In dem Inselstaat südöstlich von Indien sind seit Tagen tausende Zivilisten vor der Endoffensive der Regierungstruppen gegen die Tamilenrebellen auf der Flucht. Seit Montag flohen nach Angaben des Verteidigungsministerium in Colombo fast 82.000 Männer, Frauen und Kinder aus dem umkämpften Gebiet im Nordosten des Landes.

    Die LTTE kämpft seit Anfang der 70er Jahre im Nordosten Sri Lankas für einen unabhängigen Tamilenstaat. In dem Konflikt starben ca. 70.000 Menschen. Allein seit dem 20. Jänner dieses Jahres kamen nach UN-Angaben mehr als 2.800 Zivilisten durch die Kämpfe zwischen Rebellen und Armee ums Leben.

    Quelle: APA

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