Menschenrechtspreis für "Reporter ohne Grenzen"
Die Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" ist in Berlin mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis der Roland Berger Stiftung ausgezeichnet worden. Zweite Preisträgerin ist die iranische Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro dotiert. Davon gehen 900.000 Euro an "Reporter ohne Grenzen" und 100.000 Euro an Ebadi.
"Reporter ohne Grenzen" ("Reporters sans frontieres") wurde 1985 in Frankreich gegründet und setzt sich weltweit für die Pressefreiheit ein. Die iranische Anwältin Ebadi (61) gilt als prominenteste Menschenrechtlerin in ihrem Heimatland. Im Jahr 2003 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Der "Roland Berger Preis für Menschenwürde" ist nach dem Unternehmensberater Roland Berger benannt.












