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Zuletzt aktualisiert: 18.04.2009 um 16:03 UhrKommentare

Vom Kritiker zum Bewunderer: Chavez mag Obama

"Ich möchte Euer Freund sein": Am Rande des Amerika-Gipfels gab es auch höchst versöhnliche Worte von Venezuelas Staatschef Hugo Chavez. Positive Töne gab es auch von Obama in Richtung Kuba.

Nicht das "Kapital", aber Chavez ist ja nicht unhöflich: Ein Buch für Obama

Foto © APANicht das "Kapital", aber Chavez ist ja nicht unhöflich: Ein Buch für Obama

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat mit seinem neuen Stil auch den venezolanischen Präsidenten und scharfen US-Kritiker Hugo Chávez beeindruckt. Beim Gipfeltreffen der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) am Freitagabend in Trinidad war Obama auf Chávez freundlich zugegangen und hatte ihm die Hand gereicht.

"Feinsinnig". "Wir haben uns ganz wie Gentlemen die Hand gereicht", erklärte Chávez anschließend vor Journalisten. Er sprach von einer sehr "feinsinnigen" Geste Obamas, die er nicht zurückweisen konnte. Chávez lobte Obama als einen sehr "intelligenten Mann". Er fügte hinzu: "Ich habe ihm dasselbe gesagt, was ich schon (George W.) Bush vor acht Jahren gesagt habe, dem ich auch dieselbe Hand bei einem Amerika- Gipfel in Kanada gereicht habe: "Ich möchte Euer Freund sein." Ich glaube, es war ein guter Moment."

Noch mehr versöhnliche Worte. Auch in Richtung Kuba gab es versöhnliche Worte: US-Präsident Obama hat beim Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten in Trinidad eine Neuausrichtung der Beziehungen Lateinamerika und zu Kuba angekündigt. Die US-Regierung sei bereit, mit Kuba über zahlreiche Themen wie Menschenrechte, Migration sowie Drogen- und Wirtschaftsprobleme zu sprechen, erklärte Obama.


Gipfelthemen

Neben Kuba stehen vor allem die wirtschaftliche Zusammenarbeit, der Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise und Sicherheitsfragen. Der vorherige "Gipfel der Amerikas" 2005 in Argentinien war von scharfem Streit zwischen den USA und linksgerichteten Regierungen überschattet worden.

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