Zukunftsfonds: Erträge haben sich halbiert
Neue Finanzpläne für Kärntner Projekte notwendig.
Der Aufsichtsrat der Landesholding, der die Landesanteile an der Hypo und den Zukunftsfonds verwaltet, hat sich Mittwoch nach dem neuen Stärkeverhältnis der Parteien konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde wieder ÖVP-Chef Josef Martinz gewählt, Stellvertreter sind die BZÖ-Politiker Uwe Scheuch und Kurt Scheuch. "Martinz wird jetzt von den Sternhof-Brüdern gelenkt", äzte SPÖ-Chef Reinhart Rohr. Er kritisierte, dass "man nicht den Anstand besessen hat, einen Stellvertreter der SPÖ zu geben".
Kassasturz. Dem Kassasturz zufolge, den Martinz vornahm, müssen die Begehrlichkeiten an den Zukunftsfonds zurückgeschraubt werden. Den die Zinserträge haben sich aufgrund der Wirtschaftskrise halbiert. Bisher rechnete man mit 30 Millionen Euro pro Jahr. Nach aktuellem Stand stehen heuer aber nur 14 Millionen zur Verfügung. Die Konsequenz laut Landeshauptmann Gerhard Dörfler: "Wir müssen Projekte strecken, neue Finanzpläne sind nötig".
Hypo-Verkaufserlös. Insgesamt liegen aus dem Hypo-Verkaufserlös 690 Millionen Euro auf der hohen Kante. 500 Millionen davon sind nicht antastbares Kernkapital, das langfristig veranlagt wird, und 176 Millionen sind bereits für Projekte reserviert.












