SPÖ will "harten, aber fairen EU-Wahlkampf"
Die SPÖ kündigt für die EU-Wahl einen "harten, aber fairen Wahlkampf" an. Bundesgeschäftsführer Kräuter forderte FPÖ-Spitzenkandidat Mölzer auf, konstruktive Politik im Interesse der Bevölkerung zu machen, anstatt "Nationalstaatstheorien" zu wälzen. Der Grünen Lunacek, die den SPÖ-Verzicht auf den EU-Kommissar kritisiert hatte, warf er vor, EU-Politik mit einem "Postenkarussell" zu verwechseln.
Als "Maulhelden, die in Wahrheit keinen Finger rühren" bezeichnete ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger die EU-Spitzenkandidaten von FPÖ und Grünen. "Wenn jemand etwas für Österreich aus Europa herausgeholt hat, dann war es ein ÖVPler", behauptete Kaltenegger in einer Aussendung und führte etwa "die Stilllegung des Bohunice-Reaktors durch Außenminister (Michael, Anm.) Spindelegger" und "die Verhinderung des Altersvorsitz für Holocaust-Verharmloser (Jean-Marie, Anm.) Le Pen durch ÖVP-Spitzenkandidat Ernst Strasser" an.












