US-Kriegskosten seit 2001 bei einer Billion Dollar
Die Kosten der US-Regierung für die Kriege in Afghanistan und im Irak seit den Attentaten vom 11. September 2001 werden sich bis Ende des Jahres auf knapp eine Billion Dollar summieren. Das ergibt sich aus einem neuen Haushaltsantrag der Regierung von US-Präsident Obama über 83,4 Milliarden Dollar (63 Milliarden Euro) an den Kongress, wie Parlamentsmitarbeiter erklärten.
Die Mittel für die zweite Jahreshälfte sollen neben Geld für die Streitkräfte auch mehr als sieben Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) für Entwicklungsprojekte umfassen. Der Sprecher der Haushaltsbehörde, Tom Gavin, erklärte, der offizielle Antrag an den Kongress solle noch am späten Donnerstagabend übermittelt werden. Für das Gesamtjahr 2009 werden sich die Gesamtkosten für die Kriege demnach auf 150 Milliarden Dollar (114 Milliarden Euro) belaufen. Der Kongress muss die zusätzlichen Mittel jedoch noch bewilligen. Nach Angaben des wissenschaftlichen Dienstes des Kongresses werden die Ausgaben für die Kriege seit Ende 2001 damit auf etwa 950 Milliarden Dollar ansteigen - nach heutigem Wechselkurs wären das 720 Milliarden Euro.












