Neuer somalischer Ministerpräsident bestätigt
Das somalische Parlament hat nach UNO-Angaben einen neuen Ministerpräsidenten bestätigt. Von den 414 Abgeordneten hätten in Dschibuti nur neun gegen Omar Abdirashid Sharmarke gestimmt, teilte das für Somalia zuständige UNO-Büro am Samstag mit. Die vom Westen unterstützte somalische Regierung hat über das Land kaum noch Kontrolle.
Die brüchige Koalitionsregierung in Simbabwe zwischen dem autokratischen Präsidenten Mugabe und seinen bisherigen Gegnern steht vor einem ersten schweren Konflikt. Kurz vor seiner Vereidigung als Vize-Minister ist der weiße Ex-Farmer Roy Bennett von der Bewegung für demokratischen Wandel (MDC) festgenommen und des Verrats beschuldigt worden. Das sagte sein Anwalt am späten Freitagabend in der Hauptstadt Harare. Bennett ist ein Parteigänger des neuen Ministerpräsidenten Morgan Tsvangirai.
Tsvangirai bildet mit dem langjährigen Allein-Regenten Mugabe eine Regierung der Nationalen Einheit. Bennett sollte im Kabinett stellvertretender Agrarminister werden. Ihm wird die Verwicklung in einen angeblichen Anschlag auf Mugabe im Jahr 2006 vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm schlimmstenfalls die Todesstrafe. Bennett sitzt in einem Gefängnis im Norden Simbabwes. Sein Anwalt sagte, es gehe ihm gut.
Der seit fast 30 Jahren in Simbabwe herrschende Mugabe, der am kommenden Samstag 85 Jahre alt wird, vereidigte am Freitag die Mitglieder des neuen, 31-köpfigen Kabinetts. 16 Minister kommen von der Bewegung des demokratischen Wandels von Tsvangirai. Die Vize- Minister sollen nächste Woche vereidigt werden.












