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Zuletzt aktualisiert: 05.02.2009 um 12:09 UhrKommentare

30,6 Mio. Euro Beraterkosten für alte Regierung

Die alte rot-schwarze Regierung hat rund 30,6 Millionen Euro für externe Beraterfirmen während ihrer Amtszeit ausgegeben. Der jetzige Bundeskanzler und damalige Verkehrsminister Faymann gab mit 5,5 Mio. Euro am meisten aus. Den zweiten Platz belegt Bartensteins Wirtschaftsministerium mit rund 4,58 Mio. Euro, den dritten das Umweltministerium des nunmehrigen Vizekanzlers Pröll mit 3,79 Mio. Euro.

Die Summe für die externen Beraterfirmen ergibt sich aus Antworten auf mehrere parlamentarische Anfragen durch BZÖ und Grüne. Zum Vergleich: Die schwarz-blaue Regierung unter Schüssel hatte einst in einem Jahr 9,3 Mio. Euro für Beratertätigkeiten ausgegeben, was von der Opposition scharf kritisiert wurde.

In der aktuellen Aufstellung befindet sich am vierten Platz das Sozialministerium unter Buchinger mit 3,55 Mio. Euro. Es folgen das Verteidigungsministerium mit 2,16 Mio. Euro, das Gesundheitsministerium mit 2,12 Mio. Euro und das Wissenschaftsministerium mit 2,08 Mio. Euro. Das Unterrichtsministerium gab rund 1,98 Mio. Euro aus, das Innenministerium 1,81 Mio. Euro, gefolgt vom Finanzministerium mit 1,4 Millionen.

Besonders sparsam verhielten sich das Bundeskanzleramt mit 487.850 Euro, das Justizministerium (417.980 Euro) und das Frauenministerium (404.908 Euro). Schlusslicht ist das Außenministerium mit 264.580 Euro für Beratung und Studien.

Quelle: APA

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