Bessere Krankenversicherung für Kinder in den USA
US-Präsident Obama erfüllt mit dem neuen Gesetz ein Wahlversprechen.

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US-Präsident Barack Obama hat sein
Wahlversprechen über eine bessere Krankenversicherung für Kinder aus
sozial schwachen Familien erfüllt. Nachdem der US-Kongress einem
entsprechenden Vorschlag Obamas zugestimmt hatte, unterzeichnete der
Präsident gut zwei Wochen nach seinem Amtsantritt das Gesetz. "Heute
(...) werden wir der wichtigsten Verantwortung gerecht, die wir haben
- die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder unseres Landes zu
sichern", sagte Obama bei der feierlichen Unterzeichnung des Gesetzes
am Mittwoch in Washington.
Schutz für vier Millionen Kinder. Künftig sollen vier Millionen Kinder, die bisher nicht versichert
waren, in den Genuss einer staatlichen Krankenversicherung kommen.
Obama hatte sich vehement für das Gesetz eingesetzt, das noch im
vergangenen Jahr am Veto des damaligen Präsidenten George W. Bush
gescheitert war. Die Kosten für das Programm werden auf 32,8
Milliarden Dollar (25,5 Milliarden Euro) bis 2013 geschätzt. Die
Mehrkosten sollen durch eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer
finanziert werden.
Wer hat Anspruch? Der neue Versicherungsschutz kommt Kindern aus Familien zugute,
die einerseits zu viel verdienen, um das Gesundheitsprogramm für
Bedürftige (Medicaid) in Anspruch nehmen zu können, anderseits nicht
genügend verdienen, um sich eine private Versicherung leisten zu
können. Bisher fielen bereits sieben Millionen Kinder unter diesen
Versicherungsschutz, nun sind es insgesamt elf Millionen.
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Fakten
Insgesamt sind etwa 45 Millionen Menschen in den USA bei einer
Gesamt-












